GBP / USD: Debatte im Parlament, um das Pfund für einen weiteren Sturz anfällig zu machen

GBP / USD: Debatte im Parlament, um das Pfund für einen weiteren Sturz anfällig zu machen

Die Debatte im Parlament am Dienstag, das Pfund für einen zweiten Rückgang in einem Monat anfällig zu machen, ist kein besonders gutes Zeichen für den Markt und wird wahrscheinlich noch vor Jahresende zu einem erneuten Verkauf führen. Das Pfund Sterling wird den Monat mit ziemlicher Sicherheit unter seinem aktuellen Kurs beenden. Einige Analysten glauben, dass dies das Pfund gegenüber dem Dollar auf 1,20 USD bringen könnte, andere glauben jedoch, dass der Markt empfindlicher auf Kommentare von David Cameron und George Osborne reagiert.

Es wurde die Frage aufgeworfen, ob das European Economic Recovery Package (ERP) funktioniert und ob dies Auswirkungen auf den Markt haben kann. Dieses Paket soll der britischen Wirtschaft helfen, die schlimmste Rezession seit vielen Jahrzehnten zu überstehen. Die ERP-Pläne wurden vielfach kritisiert, und viele haben argumentiert, dass die britische Wirtschaft viel besser abschneidet als der Rest Europas und mehr Potenzial hat, schneller zu wachsen. Wie wir wissen, war die britische Regierung bestrebt, eine Wiederholung der Krise in der Eurozone zu vermeiden, in der Länder wie Portugal, Irland und Griechenland geschlagen wurden.

Einige Ökonomen glauben, dass dies Großbritannien Probleme bereiten könnte, da die Zentralbank der Eurozone die Zinssätze senken könnte, um einen weiteren Rückgang des Marktes zu verhindern. Sie weisen auch darauf hin, dass es für Großbritannien viel schwieriger sein wird, seine Währungsposition ab dem Herbst wiederzuerlangen. In jedem Fall ist es unwahrscheinlich, dass das Pfund dort bleibt, wo es ist, da der Euro schwächer wird.

Es gibt jedoch viele, die argumentieren, dass das Pfund bereits genug gelitten hat und dass sich die Europäische Zentralbank in keiner Weise in ihre Wirtschaftspolitik einmischen sollte. Einige argumentieren, dass das ERP der britischen Wirtschaft helfen sollte, die schlimmste Rezession seit 50 Jahren zu überstehen, und dass Großbritannien kein Risiko eingehen sollte, dass sich die britische Wirtschaft von selbst erholen kann. Wenn Großbritannien einen weiteren Zusammenbruch vermeiden will, sollte die Regierung verstärkt geldpolitische Impulse in Form höherer Zinssätze und einer stärkeren Wirtschaft geben.

Zentralbanken in den USA und anderswo stehen ebenfalls vor ähnlichen Problemen in Form der Nullzinspolitik. Viele glauben, dass diese Form des Gelddrucks den Wert des Dollars weiter unter Druck setzen wird und dass der Markt wieder zu eng wird.

Die Debatte im Parlament am Dienstag, das Pfund für einen weiteren Rückgang anfällig zu machen, ist für den Markt nicht hilfreich. In diesem Fall kann der Markt jedoch nur von einem weiteren Rückgang profitieren, und das könnte das Pfund gegenüber dem Dollar auf nur 1,20 USD bringen.